Auch 2026 werden wir mit einem Clubstand auf der Messe in Friedrichshafen vertreten sein. Sie finden uns in Halle A4, Standnummer 312.
Im Jahr 2026 feiert die Marke PEUGEOT ein wichtiges Jubiläum – seit 140 Jahre baut man Fahrzeuge in Großserie. Dieses Jubiläum haben wir als Motto für unseren diesjährigen Stand, der mit rund 150 m² deutlich größer ist als im Vorjahr, gewählt. Wir werden Fahr- und Motorräder sowie Automobile aus der Geschichte von Peugeot zeigen.
Weitere Informationen zur Messe: Klassikwelt Bodensee

1886 bestand die Firmengruppe PEUGEOT als Metallverarbeitungsbetrieb bereits mehr als ein ¾ Jahrhundert. PEUGEOT betrieb Metallbearbeitung aller Art: von Metallwerkzeugen über Kaffee- und Gewürzmühlen bis hin zur Mode, wofür z.B. Nähmaschinen, aber auch Metallunterbauten für die damals modischen Krinolinenröcke gefertigt wurden. Was aber nur wenige wissen: Die heutige PEUGEOT-Automobilproduktion hatte als direkten Vorläufer die Herstellung von Fahrrädern. Der 1849 geboren Armand Peugeot, späterer Begründer der Produktion von Motorfahrzeugen, war Anfang der 1880er Jahre zu Studienzwecken in England. Dort lernte er das damals neue Fortbewegungsmittel „Fahrrad“ das größeren Teilen der Bevölkerung ermöglichte, sich weiter als nur wenige Kilometer vom Wohnort zu entfernen, kennen. Zurück in Frankreich begann er mit der Entwicklung, was zunächst zu einem Hochrad namens „Grand-Bi“ führte.
Ab 1886 begann die Serienproduktion von Fahrrädern mit gleichgroßen Rädern und Kettenantrieb. Als Markenname wurde in Anlehnung an das Firmensymbol die Bezeichnung Lion (deutsch Löwe) gewählt. Schon 1890 lieferte die Fahrradfabrik von PEUGEOT in ganz Frankreich 8.000 Fahrräder pro Jahr aus, im Jahr 1900 sind es bereits 20.000 Stück.
Armand Peugeot wollte aber motorisierte Fahrzeuge bauen, was er 1889 mit dem noch auf dem Serpollet-Dampfantrieb basierenden „Typ 1“ beginnt. Im Jahr 1891 kommt es zum Bruch mit seinem Cousin Eugène Peugeot, welcher der Erfindung des Automobils wenig abgewinnen kann. Dieser setzt unter dem bisherigen Firmennamen „Peugeot Freres“ die Produktion von Werkzeugen, Haushaltsgegenständen und Zweirädern fort.
Armand Peugeot setzt hingegen ganz auf die Zukunft des Automobils und gründet 1896 die „Societe des Automobiles Peugeot“ mit Werken in Audincourt und Lille. Der 1849 geboren Firmengründer beherrschte die Firma rund 20 Jahre lang von 1899 – 1912. Er legte die Grundsteine des Erfolgs durch die Zusammenarbeit mit Emilie Levassor und Gottlieb Daimler sowie einige Jahre später auch mit Ettore Bugatti. Die weitere Geschichte, die über PSA bis hin zum heutigen Stellantis-Konzern führt, ist bekannt.
