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Peugeot Typ 190 - ein wenig mehr Auto als Kleinwagen -

Mit dem von 1928 – 1931 in rund 33.700 Exemplaren gebauten 5 CV Typ 190 endete bei Peugeot eine Epoche fast rastloser Vielfalt, in der wesentlich mehr verschiedene Modelle gebaut wurden, als hier aufgeführt werden können.

Der Typ 190 stellt den letzten Evolutionsschritt der 5 CV-Kleinwagen-Reihe dar, die 1921 mit dem Typ 161 „Quadrilette" begonnen hatte und Peugeot über den Typ 172 und den Typ 177 zu einem der führenden französischen Industrieunternehmen der Zwischenkriegszeit machte.

Insgesamt wurden in der Zeit von Mitte 1921 bis Anfang 1931 – also in knapp 10 Jahren - fast 130.000 Exemplare der diversen 5 CV-Modelle verkauft.

Beim Typ 190 handelt es sich um ein in der untersten Mittelklasse angesiedeltes Auto, das die Modellpalette unterhalb des 1929 erschienenen 201 (6 CV) vervollständigen sollte, nachdem der 177 ausgelaufen war. Wie schon seine Vorgänger war es ein preiswertes, solides, voll taugliches Auto mit geringem Verbrauch, das in Frankreich wesentlich zur Verbreitung der Motorisierung in weiten Bevölkerungsschichten beigetragen hat.

Es wurden Limousine, Torpedo, Cabriolet, Faux-Cabriolet in 2 – und 4 –sitzigen Varianten sowie verschiedene Nutzfahrzeuge angeboten. Außerdem konnte man ab Werk ein „nacktes" Chassis bestellen, um eigene Karosserien aufzubauen. Die Preise lagen je nach Karosserieform zwischen 11.000 und 16.000 FF.

Der Typ 190 war der letzte Vertreter der 5 CV-Klasse, den Peugeot baute. Direkter Nachfolger wurde der 201 (6 CV), mit dem 1929 die noch heute gültige Modell-bezeichnung von Peugeot mit der "0" in der Mitte ihren Anfang nahm.