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Autoblindé Peugeot - Panzerwagen von Peugeot auf den Schlachtfeldern des ersten Weltkriegs

Der "Autoblindé Peugeot" war ein französischer Panzerwagen des Ersten Weltkrieges, der auf Chassis von bereits in Produktion befindlichen Fahrzeugen unterschiedlicher Art aufgesetzt wurde. Das Fahrzeug war eine aus der Not des plötzlichen Angriffs der Deutschen Reichswehr in Jahr 1914 geborene Improvisation.



Wenngleich das Modell im ersten Jahr des Weltkrieges als gepanzertes Aufklärungsfahrzeug noch seine Aufgabe erfüllte, wurde es in seiner Funktion mit dem beginnenden Stellungskrieg immer weiter eingeschränkt. Ab 1915 bestand die Hauptaufgabe des Kampfwagens in der Patrouille im Hinterland, da er straßengebunden und nicht in der Lage war, im verwüsteten Gelände der Schlachtfelder zu fahren.

Autoblindé Peugeot kann neben dem Rolls-Royce-Kampfwagen allerdings als einer der Väter der modernen Panzerwaffe gezählt werden. Am Beispiel des Peugeot-Kampfwagens wurde ausprobiert, was die ideale Bewaffnung eines Panzers der damaligen Zeit war.

Die Panzerung des Peugeot war sehr viel schwächer als die der ersten echten Kampfwagen wie beispielsweise des Mark IV oder St. Chamond. Der Einsatz der Peugeot-Panzerwagen rückte durch das Aufkommen der ersten echten Panzer in den Hintergrund. Dennoch blieb das Fahrzeug bis 1918 im Dienst der französischen Armee und hatte einen nicht unwesentlichen Anteil an der Zerschlagung der deutschen Offensiven in diesem Jahr.


Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden die verbliebenen Peugeot Autoblindé nach Polen geliefert, wo sie im Krieg gegen Sowjetrussland 1919/21 eingesetzt wurden.

Quelle: Wikipedia