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Flugschau "Meeting Aviation Vincennes 1925"

Zur Demonstration der Leistungfähigkeit des mittleren Transportflugzeuges LeO 121 (Produktion ab 1925) mit einer Nutzlast von rund 2,1 Tonnen wurde bei der Flugschau in Vincennes am 20./21. Juni 1925 eine Quadrilette Peugeot Typ 161 mit diesem Flugzeug befördert.

Die Fimra „Lioré et Olivier" wurde im März 1912 von Fernand Lioré und Henri Olivier gegründet. Als Firmenlogo wurde ein Löwenkopf mit Schwingen und dem Monogramm LeO verwendet. Anfangs wurden Entwürfe französischer Flugpioniere verwirklicht und auch zwei eigene experimentelle Eindecker gebaut.

Nach Beginn des ersten Weltkrieges wurden Typen von Nieuport, Morane-Saulnier und Sopwith in Lizenz produziert, die an der Front eingesetzt wurden.

1919 baute Lioré et Olivier sein erstes Flugboot, den dreimotorigen Doppeldecker LeO H-6. Lioré et Olivier wurde danach hauptsächlich als Hersteller von Flugbooten bekannt, aber das berühmteste Flugzeug war der im zweiten Weltkrieg eingesetzte, ab 1937 gebaute zweimotorige, mittlere Bomber LeO 45.

Paul Asantchéeff führte das Entwicklungsbüro in Argenteuil, Marcel Riffard und Edmond Benoit das in Clichy. Die Firma besaß drei Fabriken, die 1936 zusammen mit mehreren weiteren privaten Flugzeugherstellern (u.a. auch Bleriot) verstaatlicht wurden. Diejenigen in Argenteuil und Clichy wurden in die Société Nationale de Constructions Aéronautiques du Sud-Est integriert, die in Rochefort in die Société Nationale de Constructions Aéronautiques du Sud-Qest.

Folgend einige Bilder von dieser Flugtransport-Demonstartion:

Abschliessend noch ein Filmchen zum Thema, das die Flugschau in Vincennes im Januar 1931 zeigt.