Peugeot Oldtimer Club - www.vorkriegs-peugeot.de Eine Initiative von Michael Kreuz zur Pflege & Erhalt von Peugeot Oldtimern der Vorkriegszeit. Eine umfangreiche Sammlung von Informationen, Veranstaltungen & more!

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Das Fahrzeugmuseum Vötter in Kaprun ist Mitglied im Register

Ende Juni 2015 hatte ich Gelegenheit, einige Nächte in Vötters Verwöhnhotel in Kaprun zu verbringen. Von hier aus sind sehr schöne Touren – z.B. die Großglocknerstrasse – in kurzer Zeit zu erreichen und der Seniorchef Helmuth Vötter hält für Oldtimerliebhaber eine Vielzahl von Tipps bereit.

Dabei habe ich natürlich auch das im Hotel befindliche Museum  besucht. Es ist wegen der Vielfalt seiner Exponate ausgesprochen sehenswert. Im Museum werden die Fahrzeuge des kleinen Mannes der 50er bis 70er Jahre und älter ausgestellt. Die Sammlung umfasst eine Vielzahl von Modellen - angefangen von den einer BMW Isetta bis hin zum Rolls Royce. Vermutlich ist auch ein Fahrzeug dabei, das Sie, Ihre Eltern, Großeltern oder jemand vom Bekanntenkreis gefahren haben.

Eine andere Abteilung zeigt speziell die Volkswagen Geschichte, gewidmet dem Konstrukteur, Genie und Autopionier Ferdinand Porsche. Zu Ehren von Fritz Fend – ein persönlicher Freund der Familie Vötter - wurde eine gesonderte Ausstellungsfläche mit Gedenktafel unter dem Motto „Fritz Fend und seine Fahrzeuge" im Museum errichtet.

Im Museumsbestand sind auch mehrere Peugeot's – aus der Vorkriegszeit u.a. ein 177 B und ein 202; daher habe ich Herrn Vötter bzw. das Museum sofort als Mitglied des Registers aquiriert.

Es werden aber nicht nur Motorräder und PKW gezeigt, das Museum ist weitergefasst und präsentiert z.B. das größte Cabrio der Welt – das Steyr-Zeiserl (Polizei-Mannschaftswagen) mit 23 Sitzplätzen - sowie den „Gletscherdrachen", die erste unterirdische Gletscherschienenbahn. Außerdem eine Wohnung der 60er Jahre – mit originaler Einrichtung der Mutter des Museumgründers Helmut Vötter

Christine Schweinöster (regionale Journalistin) schreibt über den Museumsgründer:

"Der Hotelbesitzer und Musemsgründer Helmuth Vötter hatte eine bescheidene Kindheit. Mit seiner Mutter bewohnte er eine Einzimmer-Wohnung bei einem Bauernhof; sein Vater war im Krieg gefallen. Als Jugendlicher mußte er gegen Kost und Logis beim Bauern arbeiten. Sein besonderer Traum war eine BMW-Isetta (Kleinwagen) welche er glaubte, sich nie leisten zu können. Das Sammeln von historischen Fahrzeugen begann für ihn vor ca. 30 Jahren genau mit dieser BMW Isetta, welche er im schlechten Zustand erworben hat und dann in langen Stunden liebevoll restauriert. Damit war der Grundstein für das heutige Fahrzeugmuseum gelegt, immer mehr Fahrzeuge wurden für kleines Geld erworben und dann in einer eigenen Werkstatt wieder „zum Leben erweckt" und mit viel persönlichem Arbeitseinsatz restauriert. Helmuth Vötter wurde oft belächelt, nicht ermutigt, aber das Ziel war, ein Stück Fahrzeug-Geschichte für die nächsten Generationen zu erhalten – heute kann er mit Stolz ein schönes Fahrzeugmuseum allen Interessierten präsentieren."

hier gehts zur Homepage des Museums