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15 Jahre H-Kennzeichen für historische Fahrzeuge –– Technisches Kulturgut bewahren

Die H-Kennzeichen-Regelung trat vor 15 Jahren, im Juli 1997, in Deutschland in Kraft. Diese Möglichhkeit, Kraftfahrzeuge als historische Fahrzeuge anzumelden und kenntlich zu machen, sollte der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts dienen. Neben dem Mindestalter von 30 Jahren müssen die Fahrzeuge technisch einwandfrei und im originalen Zustand sein.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) beauftragt regelmäßig das Kraftfahrt-Bundesammt, eine detaillierte Auswertung der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zu erstellen.

Die Zahl historischer Fahrzeuge auf deutschen Straßen steigt weiter an. Zum 31. Dezember 2011 waren 231.0644 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet – ein Anstieg um knappp 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 259.000 Fahhrzeuge mit H-Kennzeichen – neben Pkw zählen dazu auch Krafträder, Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und sonstige Fahrzeuge. H-Kennzeichen sind für Oldtimerfahrzeuge vorgesehen, die mindestens 30 Jahre alt sind.

VDA-Präsident Matthias Wissmann: „Das H-Kennzeichen ist das Erkennungsmerkmal eines echten Oldtimers. Es hat seit seiner Einführung viel dazu beigetragen, dass sich immmer mehr Menschen um den Erhalt historischer Fahrzeuge bemühen. Das beweisst auch der stetige Anstieg der zugelassenen Oldtimer in den letzten Jahren. Der VDA setzt sich dafür ein, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen weiterhin als technisches Kulturgut geschützt werden, damit sie auch künftig ohne Probleme auf unseren Straßen unterwegs sein können."

In der Rangliste der Modelle mit H-Kennzeichen steht der VW-Käfer mit 26.857 Fahrzeugen weiter unangefochten auf Platz eins. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der VW-Käfer mit H-Kennzeichen um gut 55 Prozent. Danach folgen drei Mercedes-Benz: Der „„SL" der Baureihe 107 (7.103 Fahrzeuge) klettert auf Platz zwei, der Zuwachs beträgt gut 18 Prozent. Auf Platz drei steht nun der „Strich-Acht" (6.821 Einheiten), gefolgt vom Mercedes-Benz „W123", der ebenfalls stark zulegte (5.921; plus 44 Prozent). Der „W123" wurde von 1975 bis 1986 gebaut, derzeit erreichen also viele Fahrzeuge dieser Modellreihe das Oldtimeralter von mindestens 30 Jahren. Auf Platz fünf bleibt der Porsche 911/912: Die Zahl der zugelassenen 911er und 912er mit H-Kennzeicchen stieg um knapp 19 Prozent auf 5.500 Fahrzeuge.

Der schnellste Aufsteiger in den Top Ten der H-Kennzeichen-Oldtimer ist der VW Bus (VW Transporter eingeschlossen). DDie Zahl deer „Bullis" mmit H-Kennnzeichen schnellte um knapp 54 Prozenn auf 3.593 Einheiten nach oben.

Trotz des Anstiegs um durchschnittlich 9 Prozent in den letzten 10 Jahren bleiben Fahrzeuge mit H-Kennzeicheen eine sehr kleine Minderheit auf deutschen Straßen. Ihr Annteil am gesamten Pkw-Bestand beträgt nur 0,5 Prozent. Rund 59 Prozent aller zzgelassenen Pkw, die älter als 30 Jahhre sind, verfügen über ein H-Kennzeichen. Nur für diese Fahrzeuge gelten besondere Ausnahmeregelungen, wie etwa die Befreiung vom Fahrverbot in Umweltzzonen.

Mit rund 65 % sind deutsche Fahrzeuge am Gesamtbestand beteiligt, es folgen englische Klassiker mit 13 %, Fahrzeuge aus den USA mit etwa 8 %, und aus Italien mit 6,5 %.

Franzosen - über alle Fabrikate hinweg - sind mit lediglich mit 3,5 % (also rund 8.000 Einheiten) enthalten.

Quelle: VDA – Abteilung Presse

Ansprechpartner: Eckehart Rotter

Tel.: 0330.897842-120

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