Peugeot Oldtimer Club - www.vorkriegs-peugeot.de Eine Initiative von Michael Kreuz zur Pflege & Erhalt von Peugeot Oldtimern der Vorkriegszeit. Eine umfangreiche Sammlung von Informationen, Veranstaltungen & more!

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Vorkriegs-Odtimer stehen bei der Hauptuntersuchung gut da

Derzeit sind rund 350 000 Klassiker mit H-Kennzeichen zugelassen – bei steigender Tendenz

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat Vorkriegsfahrzeuge und Klassiker der Altersgruppe 30 bis 40 Jahre genauer unter die Lupe genommen. Mit Erreichen des Oldtimer-Alters sinkt die Mängelzahl der Pkw mit H-Kennzeichen auf deutlich unter 50 Prozent.

Bei den 30 bis 40 Jahre alten Autos sind 29,8 Prozent der Klassiker mit „geringen Mängeln" unterwegs. Der Anteil der „erheblichen Mängel" liegt bei 16,7 Prozent. Mehr als die Hälfte der Klassiker (53,5 Prozent) erhält bei der Hauptuntersuchung (HU) die neue Prüfplakette bereits im ersten Anlauf.


Ein völlig anderes Bild geben die Klassiker aus der Vorkriegszeit:

Bei den für den Straßenverkehr zugelassenen Oldtimern der Baujahre 1920 bis 1940 sind über 80 Prozent der Fahrzeuge in meist sehr gepflegtem Zustand und ohne jegliche Mängel unterwegs. Lediglich 15 Prozent der historischen Fahrzeuge aus diesem Zeitraum weisen „geringe Mängel" auf, bei nur 4,7 Prozent stellten die GTÜ-Prüfingenieure „erhebliche Mängel" fest.

Quelle: AvD

Schon totgesagt – doch die Vorkriegsszene lebt!

In der deutschen Oldtimerszene hört man oft, dass sich kaum mehr jemand für die Fahrzeuge der Zeit vor dem Krieg interessiere. Zu diesem Eindruck mag vor allem beitragen, dass sich die Berichterstattung in den hiesigen Klassikermagazinen aus eigennützigen, monetären Gründen auf die populären - und aufgrund der vorhanden Mengen uninteressanten - Großserienwagen der 1950er bis 70er Jahre konzentriert.

Doch bei näherem Hinsehen findet man etliche Veranstaltungen, bei denen Vorkriegsfahrzeuge eine wichtige oder sogar die Hauptrolle spielen. Dabei scheint auch der Generationswechsel zu funktionieren, wie man an der Präsenz junger Teilnehmer ablesen kann, die sich übrigens auffallend für Themen wie originale Patina und zeitgenössische Kleidung begeistern.

Speziell bei der Motorradfraktion lässt sich beobachten, wie sich die Vorkriegsszene im deutschsprachigen Raum verjüngt und verändert hat. Beispiele dafür sind die in Rheinhessen stattfindende "Keilriemenfahrt", die "Franz-Josefs-Fahrt" in Bad Ischl und das „Board-Track-Racing-Treffen" auf dem Velodrom in Darmstadt.

Sicher fällt dem Zweirad-Freund der Einstieg in die Vorkriegswelt leichter als dies bei Automobilen der Fall ist. Vorkriegsmotorräder üben durch ihre rustikale Optik, oft beachtliche Leistung und kernigen Klang einen unmittelbaren Reiz aus, dem man sich mit etwas Benzin im Blut nur schwer entziehen kann. Auch gibt es hier noch ein großes Angebot an bezahlbaren Vehikeln, die nur geringe Ansprüche an Unterhalt und Unterkunft stellen. Dagegen gelten Autos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als lahm und langweilig, aufwendig zu unterhalten und schwer zu fahren.

Wer jedoch einmal Veranstaltungen besucht hat, bei denen Vorkriegsautos nicht nur museal oder als Spekulationsobjekt präsentiert, sondern ausgiebig gefahren werden, macht eine erstaunliche Entdeckung: Das Erlebnis speist sich nicht aus dem Gefühl hoher Geschwindigkeit und der optische Genuss bedarf keiner sensationellen Karosserien.

Bei den Fahrzeugen der Pionierjahre ist noch die Ingenieurs- und Handwerkskunst einzelner Menschen sichtbar, deren Innovationskraft und Können die Entwicklung vorangetrieben hat. Gleichzeitig sorgten die riesige Zahl an Marken und die Vielfalt der technischen Konzepte aus der Zeit vor der Massenfertigung für eine Individualität der Fahrzeuge, die später verlorengegangen ist. Sieht man nun diese altehrwürdigen Zeitzeugen in Bewegung, dann erlebt man die arbeitende Technik in einer Unmittelbarkeit, die ans Lebendige grenzt. Vorkriegsautos sind auch nicht schwer beherrschbar, sondern auf eine positive Weise fordernd: Betrieb und Wartung setzen Verständnis und Gefühl für ein komplexes Gebilde voraus, das Fahren verlangt stete Aufmerksamkeit und Beherztheit. So stellt sich auch bei objektiv oft nur geringer Leistung eine Intensität des sinnlichen Erlebens ein, die keines der neuzeitlichen Vehikel vermitteln kann, die den Insassen von jeder Anstrengung entlasten.

Ganz offenbar gibt es ein wachsendes Bedürfnis nach dem intensiven Fahrvergnügen von einst, und so gibt es für die Vorkriegsfraktion auch hierzulande einige Gelegenheiten, ihre Vehikel auf der Straße einzusetzen. Beispiele dafür sind die "Lacus-Potamicus-Fahrt" am Bodensee (siehe auch unseren Bericht aus 2012), die "Kronprinz Wilhelm Rasanz" am Niederrhein, die "Herkomer-Konkurenz" in Landsberg am Lech und der wiederbelebte "Großglockner Grnad Prix".

Ungeachtet dieser großartigen Veranstaltungen in Deutschland lehrt einen erst der Besuch im benachbarten Ausland, wie quicklebendig und enthusiastisch die Vorkriegsszene wirklich ist. So nehmen am "London-Brighton-Run" jährlich über 400 vor dem Jahr 1905 gebaute Fahrzeuge teil.

Die Leidenschaft für motorisierte Vehikel der Vorkriegszeit ist bei unseren französischen Nachbarn ähnlich groß wie bei den Briten. Das hat nicht nur mit der besonderen Markenvielfalt in beiden Ländern in der Frühzeit des Automobils zu tun. Es spiegelt auch ein generell stärkeres Bewusstsein für die Historie als Wurzel der eigenen Identität wider, während in Deutschland mit dem Willen zum Neuanfang nach dem Krieg auch manche positive Traditionen leichtfertig entsorgt wurden. Anders ist es kaum zu erklären, weshalb so wenige von den Fahrzeugen deutscher Produktion aus den Anfängen einsatzbereit erhalten sind. Ein zeitgenössisches Beispiel für den oft immer noch gedankenlosen Umgang mit dem Erbe der eigenen Technikhistorie ist etwa der Versuch von Provinzpolitikern, den Nürburgring zu einem zweiten Disneyland zu machen.

In Frankreich treten zwar ebenfalls abgehobene Politiker gern mit fragwürdigen Prestigebauten hervor. Immerhin konnte aber im Fall der legendären Rennstrecke von Monthléry südlich von Paris das Schlimmste verhindert werden. Hier ist es gelungen, den Charakter des 1924 erbauten Rundkurses mit seinen Steilkurven zu erhalten und die Strecke für historische Rennveranstaltungen zu nutzen. Gab es früher auch im englischen Brooklands und im italienischen Monza sowie in Daytona (USA) und auf der Berliner AVUS Rennstrecken mit Steilkurven, ist der „Circuit de Monthléry" heute der einzige Ort, an dem diese noch befahren werden können.

Näheres siehe dazu hier

Das Automobil – ein vernachlässigtes Kulturgut?

Auf der Seite des RetroClassicCultur e.V. (RCC) habe ich folgende Rede von Herrn Prof. h.c. Dr. h.c. Peter Pfeiffer (Präsident des Rates für Formgebung und Vizepräsident des Automobilclubs von Deutschland Württemberg-Hohenzollern (AvD) gefunden, die im Junie 2013 vor dem Parlamentarischen Rat der Bundesrepublik Deutschland in Berlin gehalten wurde. Ich finde sie so gut, dass ich Sie Ihnen nicht vorenthalten möchte: 

»Das Automobil – ein vernachlässigtes Kulturgut?«

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Staatsminister, es ist mir eine Ehre und eine Freude, im Namen von RetroClassicsCultur e.V. an dieser Stelle einige Gedanken zum Kulturgut Automobil vortragen zu dürfen.

Was ist ein Kulturgut? Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter – laut Duden – »etwas, was als kultureller Wert Bestand hat und bewahrt wird«. Zu den »klassischen« Kulturgütern zählen danach kunst- oder zeitgeschichtlich relevante Gemälde, Skulpturen, Handschriften und Gebäude, seit den sechziger Jahren aber auch verstärkt Werke der Technik-, Alltags- und Industriekultur.

Im Vergleich zu den »etablierten« Kulturgütern erfährt das Automobil aber immer noch eine eher stiefmütterliche Behandlung – und das ausgerechnet in der Wiege des Automobils, in Deutschland. So gibt es staatliche Museen für bildende Kunst, für Bildhauerei oder Malerei, aber kein einziges für die automobile Kultur, in dem das Schaffen eines Jahrhunderts umfassend dargestellt ist. Vielmehr befindet sich das Automobil – zumindest im kulturellen Kontext – in einer ständigen Verteidigungsposition.

Dabei betrifft das Thema keineswegs nur Sammler und Interessenverbände, sondern eine durchaus breite Bevölkerungsschicht: Die Besucherzahlen bei internationalen Oldtimer-Messen, im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum oder im Opel-Museum in Rüsselsheim belegen das ungebrochene, ja, wachsende Interesse an automobiler Zeitgeschichte, Kultur und Kunst.

Im Verlauf seiner nunmehr über 125-jährigen Geschichte ist das Automobil zu einem massenhaft verbreiteten, hoch emotionalen Produkt unserer Zeit geworden, dessen ideeller und kultureller Wert weit über seinen praktischen Nutzen als fahrbarer Untersatz hinausreicht.

Kaum eine andere Erfindung hat das Leben der Menschen in diesem Zeitraum so beeinflusst und so verändert wie das Automobil. Heute wird viel geredet über die gesellschaftlichen Umwälzungen durch das Internet. Die große technische, wirtschaftliche und kulturelle Revolution des 20. Jahrhunderts war freilich nicht der Computer, sondern das Automobil – das in der gesamten westlichen Hemisphäre buchstäblich zu einem »Motor der Gesellschaft« wurde.

Neben Industrie und Kriegsführung veränderte die motorisierte Mobilität auch die Lebenswelt des Einzelnen ebenso unmittelbar wie radikal. Neue Freiheiten und nie da gewesene Möglichkeiten, die Trennung von Arbeits- und Wohnort oder Reisen ins Ausland erweiterten Horizonte, veränderten das individuelle Raum- Zeitgefühl und führten letztlich zu einem neuen Weltbild. Das Automobil war zugleich Auslöser und Ausdruck einer sich wandelnden Kultur.

Fahrzeuge wie der VW »Käfer« oder die »Ente« wurden daher zu Symbolen für das Lebensgefühl ganzer Generationen, Luxusmodelle und Straßenkreuzer zur Projektionsfläche für Wunschträume und Geisteshaltungen. Man erkannte in Autos mehr als nur die Maschine, machte sie zu fahrenden Wohnzimmern, Zufluchtsorten und Mitteln der Selbstdarstellung. Das Automobil hat somit nicht nur die Geschichte maßgeblich mitgeschrieben, sondern insbesondere auch den jeweiligen Zeitgeist mitbestimmt.

Nirgendwo zeigt sich dies so deutlich wie in der Welt von Film und Fernsehen, wo Automobile seit jeher einen festen Platz einnehmen. Der schnittige Porsche von James Dean etwa unterstrich das rebellische Image des Schauspielers und Jugendidols. Tony Curtis – der übrigens heute Geburtstag hätte – fuhr als Danny Wilde in der Serie »Die Zwei« einen roten Ferrari Dino, ein Kultauto der Sechziger. Sein Kollege Roger Moore alias Lord Brett Sinclair löste später Sean Connery als James Bond ab und debütierte vor genau 40 Jahren in »Leben und sterben lassen« – am Steuer eines 1963er Chevrolet Impala Cabriolet, damals bereits ein Klassiker.

Sowohl Curtis als auch Moore wurden im Verlauf ihrer Karriere mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter mit dem Golden Globe, dem Bambi oder der Goldenen Kamera. Der heimliche »Filmstar Automobilklassiker« hingegen fristet vergleichsweise ein Schattendasein. Dabei sind Schönheitswettbewerbe wie der Concours d'Elegance in Pebble Beach oder »Retro Classics meets Barock« in Ludwigsburg Veranstaltungen von ähnlicher Bedeutung für das Kulturgut Automobil wie die Internationalen Filmfestspiele in Cannes oder die Berlinale für das Kulturgut Film. Hier gilt es, ein entsprechendes Bewusstsein zu schärfen.

Es ist das einzigartige Zusammenspiel von Technik und Ästhetik, das dem Identifikationsobjekt Automobil seinen besonderen Stellenwert verleiht: Es fasziniert als gestaltetes Produkt, das beileibe nicht nur aufgrund seiner technischen Vorzüge Käufer und Liebhaber findet. Wenn der Volksmund davon spricht, Autonarren seien in die »Kurven« einer Karosserie verliebt, so steckt darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

In den sechziger und siebziger Jahren hielt das Automobil Einzug in die moderne Kunst und wurde dadurch selbst zum Kunstwerk erhoben. Pop-Art-Guru Andy Warhol verkündete: »Ich liebe das Automobil«. Zwar besaß er selbst keinen Führerschein, doch bearbeitete er das Thema in zahllosen Zeichnungen, Bildern und Fotografien. Ein von ihm lackierter BMW M1 errang 1979 in Le Mans einen sechsten Platz. Auch Künstler wie Roy Lichtenstein, Frank Stella, Jeff Koons oder Robert Rauschenberg gestalteten Fahrzeuge. Gerhard Richter widmete dem »Auto« 1969 ein gleichnamiges Werk.

Definiert man Kunst als menschliches Kulturprodukt, als Ergebnis eines kreativen Prozesses, dann gilt dies auch für das Automobil. Autos sind Kunstwerke auf vier Rädern. Ein Vergleich mit dem als Kunstform anerkannten und geförderten Kulturgut Architektur wirft die Frage auf, warum das Automobil als prägender Teil der mobilen Umwelt nicht denselben Status wie Objekte der bebauten Umwelt genießen sollte. Wie die Schöpfungen der Bauhaus-Architekten sollte auch das Automobil nicht allein von einer technischen Warte aus betrachtet werden, sondern in einem kulturellen Zusammenhang, in dem nicht allein Benzinverbrauch oder CO2-Ausstoß zählen.

Das Automobil muss sich permanent wieder finden und neu erfinden. Häufig weist der Blick zurück den Weg in die Zukunft, was nicht zuletzt die Debatte um den Elektroantrieb deutlich zeigt – beruht die Vision der Kanzlerin doch auf einer technischen Errungenschaft aus der Anfangstagen des Automobils. In Deutschland wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Elektrowagen gebaut. Daneben erinnern sich auch die Design-Abteilungen großer Automobilmarken regelmäßig gern an die eigene Vergangenheit: Neue Modelle von Mercedes-Benz, Fiat oder Cooper sind Rückgriffe auf bekannte Klassiker.

Trotz seiner lebendigen Geschichte bedarf das Kulturgut Automobil gewisser Reglementierungen zu seinem Schutz. Die gewachsene Oldtimer-Szene, die historische Fahrzeuge dorthin bringt, wohin sie gehören – nämlich auf die Straße – kann ohne bestimmte Freiräume allerdings nicht gedeihen. Automobile Begeisterung und Leidenschaft unter Denkmalschutz zu stellen wie ein historisches Gebäude, wäre ein Signal in die falsche Richtung. Die Bewahrung des Kulturguts Automobil erfordert somit entweder einen gedanklichen Spagat – oder eine eigene, dritte Lösung.

Ein Teil dieser Lösung ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den kulturellen Wert des Automobils. Diese Aufgabe wird bislang ausschließlich von privater und privatwirtschaftlicher Seite erfüllt. So fördert RetroClassicsCultur durch Aktivitäten, Veranstaltungen und Dokumentationen die Bewahrung und Pflege klassischer Fahrzeuge. Ziel des Vereins ist unter anderem die intensivere öffentliche Wahrnehmung des Automobils als Kunstwerk und Kulturgut. Solchen Initiativen ist es zu verdanken, dass das Automobil in seiner historischen Bedeutung auch künftigen Generationen erhalten bleibt.

Damit komme ich auf die eingangs umrissene Problematik zurück: Das Automobil als Kulturgut und Kunstobjekt genießt heute noch nicht dieselbe Wertschätzung wie andere Kulturgüter mit vergleichbarer zeitgeschichtlicher Bedeutung. Millionen fließen in Baudenkmäler, Filmförderung und Kunstmuseen, doch ist »der Oldtimer« nach wie vor ein rein technisch definiertes Thema für das Verkehrsministerium. Angesichts der vielschichtigen Bedeutung dieses Kulturguts könnte – und muss – hier jedoch ein Paradigmenwechsel stattfinden: Als Protagonist einer lebendigen Technikgeschichte, als populäre Kunst auf vier Rädern hätte das Automobil auch im Bereich Kultur und Medien eine höhere Aufmerksamkeit verdient.

Im Juni 2011 wurde im Museum Tinguely in Basel eine Ausstellung mit dem Titel »Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich« eröffnet. Jean Tinguely selbst bezeichnete das Automobil einmal als »schönstes Kunstwerk« der Welt. Im Ausstellungskatalog findet sich folgender Satz, der die Sonderstellung des Kulturguts Automobil vielleicht etwas pathetisch, aber sehr treffend umschreibt: »Das Auto stellt vielleicht die einzige magisch-mythische Mitte der Gesellschaft dar, über alle geografischen, staatlichen, nationalen, religiösen und soziokulturellen Grenzen hinweg.«

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Die Gründung des Vereins IAK e.V.

Seit mehreren Jahren bemüht sich die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. darum, historische motorisierte Fortbewegungsmittel als Kulturgut anerkennen zu lassen. Dies insbesondere deshalb, weil es der Politik bei einem anerkannten „immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe Oldtimer" deutlich schwerer fallen wird, künftig Nutzungseinschränkungen durchzusetzen und auch vielen Gegnern der Oldtimerbewegung damit „der Wind aus den Segeln" genommen werden kann.

Jetzt scheint dieses Ziel durch die Gründung des IAK e.V. (Initiative Automobiles Kulturgut e.V.) ein gutes Stück nähergekommen zu sein.

Die Mitglieder des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag erteilten einen Prüfauftrag für das Automobile Kulturgut als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe. Dafür wurde nach mehreren intensiven Sitzungen und umfänglicher Bewertung der Arbeitsgruppenmitglieder sowie verschiedener Experten zu den Statuten der UNESCO der Verein IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. gegründet.

Präsident des Vereins ist Carsten Müller, MdB. Vizepräsidenten sind Martin Halder, (Meilenwerk AG) und Bernhard Kaluza (Präsidium Allgemeiner Schnauferl-Club). Weitere Gründungsmitglieder sind Wolfgang Blaube, Klaus Müller, Franz Graf zu Ortenburg, Mario De Rosa und Dagmar Ziegler. Die IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. agiert unter starker Beteiligung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC) und des Automobilclubs von Deutschland (AVD).

Die IAK e.V. erfüllt mit ihrer Satzung die Statuten der UNESCO. Dies erfolgt durch die Vermittlung der kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Werte der automobilen Tradition, ihrer Pflege und Weiterentwicklung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt gemeinnützige Ziele. Seine Organe wirken ehrenamtlich.

Lesen Sie nachfolgend die erste Pressemitteilung des Vereins:

"In Deutschland wird das Automobile Kulturgut u.a. vom fraktionsübergreifenden und vom Bundestagspräsidenten offiziell anerkannten Parlamentskreis Automobiles Kulturgut des Deutschen Bundestages (PAK) betreut. Dieser Kreis besteht aus Abgeordneten des Bundestages, Funktionsträgern der Oldtimerszene, Vertretern von Presse, Messeorganisationen und Museen sowie der Wirtschaft (Oldtimerhändlern, Restaurierungs- und Dienstleistungsbetreibe), führenden Vereinen, Verbänden, interdisziplinär sowie international agierenden Institutionen, Prüforganisationen sowie für die Initiative bedeutenden Meinungsbildnern und Enthusiasten. Aus ihm ist nun die neugegründete IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. hervorgegangen.
Die IAK e.V. fördert die Ermittlung und Vermittlung des gesamtgesellschaftlichen Wertes des Automobilen Kulturguts. Ziel ist es, mit dem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe zu erlangen, das Engagement für das Automobile Kulturgut im öffentlichen Bewusstsein zu stärken, die Bewegung zum Erhalt der historischen Fahrzeuge auszubauen sowie Schutz- und Weiterentwicklungsmaßnahmen zur Pflege und zum Erhalt des Kulturgutes zu ergreifen."

Quelle: Initiative Kulturgut Mobilität

Peugeot Quadrilette Typ 161 als Filmstar

Vom deutschsprachigen Geschichtsfernsehsender HISTORY (näheres siehe hier) haben wir die Information bekommen, das vom 29.7. bis 2.9. eine sechsteilige neue Serie und HISTORY-Eigenproduktion mit dem Namen „Rost'n'Roll – Kasis Werkstattgeschichten" zum ersten Mal im TV präsentiert wurde. In diesem Programm ist zu sehen, wie ein Peugeot 161 Quadrilette restauriert wird.
 

Mit Peugeot Deutschland wurde dazu eine Kooperation inklusive eines Gewinnspiels gebildet.

„Geht nicht, gibt's nicht" lautet die Devise in der Berliner Werkstatt von Kasi, Lars und Christian, die vom Beichtstuhl aus dem 19. Jahrhundert, einem einarmigen Banditen aus dem 1920er Jahren bis hin zu allen möglichen Oldtimern historische Gegenstände sammeln und reparieren. Mit seiner Begeisterung für historische Objekte aller Art, mit seinem nahezu enzyklopädischen Wissen zu jedem Objekt und zahlreichen Anekdoten zu der Zeit, aus der es stammt, vermittelt Kasi Geschichte mit viel Spaß und anschaulichen Beispielen.


Immer montags um 21.05 Uhr suchen und schrauben die drei Männer in der Serie „Rost'n'Roll – Kasis Werkstattgeschichten" auf HISTORY.

Über 90 Jahre hat der PEUGEOT 161 Quadrilette (das Auto gehörte einem unserer Registermitglieder, der es für die Filmarbeiten zur Verfügung stellte) schon hinter sich, dem Kasi und sein Team in der Serie „Rost'n'Roll – Kasis Werkstattgeschichten" zu neuem Glanz verhelfen. Eigentlich hat sich der legendäre Löwe auch ganz gut gehalten. Wie die Restaurierung voranging können Sie in Bildern und als Video hier sehen.

Facebook-Hinweis:

Interessieren Sie sich für historische Gegenstände? Wollen Sie mehr über Kasi und seine Jungs aus der neuen Serie „Rost'n'Roll – Kasis Werkstattgeschichten" immer montags um 21.05 Uhr auf HISTORY erfahren? Kasi erzählt Ihnen auf seiner Facebook-Seite täglich von seinem Alltag voller interessanter und skurriler Geschichten. Schauen Sie rein! www.facebook.com/kasiswerkstatt