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Autobahngebühr - PKW-Maut - für Oldtimer

Vom DEUVET bekommen wir folgende Informationen zur PKW-Maut für Oldtimer

„Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sich mit der EU-Kommissarin für Verkehr geeinigt, dass das Gesetz zur Einführung einer Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen vom 8. Juni 2015 geändert werden muss. Dieses Gesetz kann auf der Internetseite des BMVI eingesehen werden. Den genauen Gesetzestext finden Sie hier.

Für uns ist dabei interessant, dass bei den Abgabesätzen die Höchstbelastung pro Jahr bei 130,-- € liegt. Diese gilt auch für Oldtimer mit H-Kennzeichen, soweit sie nicht schon unter eine Emmissionsklasse (z.B. Euro 4) fallen. Dieser Betrag wird auf die bisherige Kraftfahrzeugsteuer von 191,73 € (bei neueren Bescheiden nur 191,- €) angerechnet.

Das 07-Kennzeichen wird dort nicht erwähnt. In einem früheren Infopapier zur Infrastrukturabgabe von 2014 hieß es noch, dass 07-Kennzeichen davon befreit sind. Da nach Aussagen der derzeitigen Bundesregierung kein deutscher Staatsbürger mehr belastet werden soll, kann man davon ausgehen, dass diese Aussage zunächst stimmt; die Belastung könnte jedoch nach der Bundestagswahl im September 2017 bereits anders aussehen.

Da die EU-Staaten Niederlande und Österreich gegen die Maut klagen wollen, kann sich die Einführung jedoch noch verzögern."

Unabhängig vom Termin zur Einführung der PKW-Maut stellt sich mir die Frage, wie die Handhabung bei Fahrzeugen z.B. aus den 1920er Jahren (wie aus dem Peugeotprogramm der Bebe, Quadriletten Typ 161 und 172 usw.) , die bauartbedingt nicht auf Schnellstrassen fahren dürfen bzw. können, darstellt. Wird der Steuerbetrag dann um die Maut reduziert, oder bleibt die Oldtimersteuer dann einfach unverändert?